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STADTBRANDINSPEKTOR

Marco Richter

Stadtbrandinspektor

Sascha Klomann

stv. Stadbrandinspektor

inhaltlich verantwortlich gemäß §10 Absatz 3 MDStV:

Jürgen Ulbrich 

IMPRESSUM

ADRESSE

Feuerwehr Schwalbach

 

Hauptstraße 1a

65824 Schwalbach am Taunus

© 2019

DER FÖRDERVEREIN

Der Förderverein "Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schalbach am Taunus e.V" unterstützt die Abteilungen der Feuerwehr Schwalbach mit finanziellen mitteln, um beispielsweise Einsatzmittel wie Fahrzeuge oder Einsatzkleidung anzuschaffen. Hierzu richtet er unter anderem Feste aus oder nimmt an örtlichen Festen wie dem Weihnachtsmarkt teil. 

SPENDEN SIE UNS

Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schwalbach freut sich jederzeit über Spenden, mit deren Hilfe er die Arbeit der Feuerwehr unterstützt. So hat der Feuerwehrverein beispielsweise das Fahrzeug "Gw-Logistik" alleine aus Spendengeldern finanziert, welches den Einsatzkräften hilft, verschiedene im Feuerwehrhaus gelagerte Geräte, an eine Einsatzstelle zu bringen. Alle Zuwendungen an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwalbach (a.Ts.) e.V. sind nach §106 des Einkommenssteuergesetzes steuerlich absetzbar. 

 

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwalbach (a.Ts.) e.V.

Hauptstrasse 1a

65824 Schwalbach a.Ts.

 

Kto.: 2680009

BLZ:  50190000

IBAN:  DE29501900000002680009

BIC: FFVBDEFFXXX  

Es war einmal.... Historische Fahrzeuge

Magirus Handdruckspritze von 1898

Im Jahre 1898 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Schwalbach eine Handdruckspritze aus der "Feuerwehr Requisiten Fabrik von C.D. Magirus in Ulm". Es handelt sich um eine damals weit verbreitete Pumpenkonstruktion mit Doppelkolbenpumpwerk mit mittig zwischen den Kolben angeordnetem Windkessel. Der "Windkessel" ist ein luftgefüllter Kessel, in den das mit einem Kolbenhub geförderte Wasser, welches nicht unmittelbar dem Pumpenausgang zugeführt werden (begrenzter Durchfluss), hineingepresst wird. Während des Leerhubes der einzelnen Zylinder wird das Löschwasser durch die im Windkessel komprimierte Luft dann herausgedrückt und führt zu einem kontinuierlichen Wasserfluss am Pumpenausgang.

Die Handspritze ist in Form einer zweiachsigen Kutsche mit Kutschbock aufgebaut, in deren Mitte ein offener Wasserkessel mit dem Pumpwerk eingebaut ist. Der offene Wasserkessel dient in erster Linie dazu, das, mittels damals in jedem Haushalt vorhandenen Leder- oder Leineneimern geförderte Löschwasser auf zu nehmen. Seitlich ist ein Sauganschluß für die mitgeführten Saugschläuche vorhanden, um Löschwasser direkt aus offenem Gewässer zu zu fördern.

Hydranten-karren von 1913

Magirus Handdruckspritze von 1898

Im Jahre 1898 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Schwalbach eine Handdruckspritze aus der "Feuerwehr Requisiten Fabrik von C.D. Magirus in Ulm". Es handelt sich um eine damals weit verbreitete Pumpenkonstruktion mit Doppelkolbenpumpwerk mit mittig zwischen den Kolben angeordnetem Windkessel. Der "Windkessel" ist ein luftgefüllter Kessel, in den das mit einem Kolbenhub geförderte Wasser, welches nicht unmittelbar dem Pumpenausgang zugeführt werden (begrenzter Durchfluss), hineingepresst wird. Während des Leerhubes der einzelnen Zylinder wird das Löschwasser durch die im Windkessel komprimierte Luft dann herausgedrückt und führt zu einem kontinuierlichen Wasserfluss am Pumpenausgang.

Die Handspritze ist in Form einer zweiachsigen Kutsche mit Kutschbock aufgebaut, in deren Mitte ein offener Wasserkessel mit dem Pumpwerk eingebaut ist. Der offene Wasserkessel dient in erster Linie dazu, das, mittels damals in jedem Haushalt vorhandenen Leder- oder Leineneimern geförderte Löschwasser auf zu nehmen. Seitlich ist ein Sauganschluß für die mitgeführten Saugschläuche vorhanden, um Löschwasser direkt aus offenem Gewässer zu zu fördern.

DIE ERSTEN EINSÄTZE

Sturmeinsätze

Über Schwalbach fegte eine Sturmkatastrophe hinweg. Es wurden zahlreiche Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt.

19

Kaminbrand

In der Schule kam es zu einem Kaminbrand. Bei diesem Einsatz konnte die nur vier Tage zuvor in Dienstgestellte Motorspritze ihre erste Bewährungsprobe bestehen.

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Brennt Scheune

Um 22:00 Uhr blies der Hornist zum Alarm. Durch Blitzschlag brannte die Scheune des Landwirts Jean Scherer im Kronthaler Weg. (Anmerkung: Der damalige Kronthaler Weg entspricht nicht dem heutigen Kronthaler Weg).

11

Feueralarm in Eschborn

Um 23:30 Uhr gab es Feueralarm in Eschborn. Die Pferde wurden eingespannt und es sollte ausgerückt werden. Jedoch wollte der Bürgermeister erst um Erlaubnis gefragt werden. Hierauf ließ Ortsbrandmeister Freund wieder ausspannen. Nun hatte der Bürgermeister ein einsehen und ließ die Feuerwehr Schwalbach nach Eschborn ausrücken.

7

Brand in Niederhöchstadt

Erneut wurde die Feuerwehr Schwalbach zu einem Feuer nach Niederhöchstadt gerufen.

4

Böswilliger Alarm

Um 4:50 Uhr kam es zum ersten böswilligen Alarm in Schwalbach. Ruchlose Menschenhände hatten sich in Trunkenheit an einer Sache vergangen, welches unbedingt gesühnt werden müsste. Möge die weitere Untersuchung ergeben, dass diese patenten Herren für eine gerechte Strafe herangezogen werden.

20

Waldbrand

Erneut musst die Feuerwehr zu einem größeren Waldbrand im Marktwald der Gemeinde ausrücken. Der Einsatz erstreckte sich von 1:40 Uhr in der Nacht bis 5:00 Uhr am Morgen.

15

Brennt Scheune

Bereits zum zweiten Mal musste die Feuerwehr in diesem Jahr ausrücken. Um 18:00 Uhr wurde rückte die Feuerwehr zu einem Feuer in einer Scheune auf dem Domänenhof aus. Die Scheune brannte völlig nieder. Dies war der letzte Einsatz bei dem die Feuerwehr durch den Hornist alarmiert wurden, denn auf den Tag genau ein Jahr später am 13.12.1932 wurde die erste Sirene in Schwalbach in Betrieb genommen, die teilweise aus Mitteln der Feuerwehr finanziert wurde.

12

Feuer

Die Feuerwehr Schwalbach wurde zu einem Feuer in die Nachbargemeinde Eschborn alarmiert

8

Feuer

Die Feuerwehr Schwalbach wurde zu einem Feuer in die Nachbargemeinde Niederhöchstadt alarmiert. Da sie die erste Feuerwehr an der Einsatzstelle war, erhielt sie die 1. Prämie.

3

Überörtliche Löschhilfe

Zur überörtlichen Löschhilfe wurde die Wehr zu einem Feuer nach Bad Soden gerufen.

18

Waldbrand

Am 07.04.1934 wurde die Wehr zu einem Waldbrand im Kronthaler Wald alarmiert.

14

Fahrzeugbrand

Am 27.06.1927 wurde die Feuerwehr Schwalbach zu ihrem ersten Fahrzeugbrand in ihrer Geschichte gerufen. In der Garage von Karl Kießer brannte ein Lastauto.

10

Feuer

Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe eilte die Feuerwehr Schwalbach zu einem Scheunenbrand in Eschborn.

6

überflutete Straße

Die Feuerwehr wurde zu einer Strassenüberschwemmung in Schwalbach gerufen.

2

Unwetter

Nach einem Wolkenbruch waren mehrere Keller unter Wasser und mussten ausgepumpt werden. Mit vier Einsätzen war das Jahr 1934 das einsatzreichste Jahr in der Geschichte der Feuerwehr Schwalbach.

16

Böswilliger Alarm

Um 4:50 Uhr kam es zum ersten böswilligen Alarm in Schwalbach. Ruchlose Menschenhände hatten sich in Trunkenheit an einer Sache vergangen, welches unbedingt gesühnt werden müsste. Möge die weitere Untersuchung ergeben, dass diese patenten Herren für eine gerechte Strafe herangezogen werden.

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Scheunenbrand

Um 15:30 Uhr blies der Hornist zum Alarm. Es brannte die Scheune des ehemaligen Bürgermeisters Melchior Kilb. Aufgrund der starken Brandentwicklung konnt nicht mehr verhindert werden, dass die Scheune vollständig niederbrannte. Jedoch konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindert werden und sie trugen nur geringe Schäden davon.

9

Waldbrand

Heute wurde die Feuerwehr Schwalbach zu einem Waldbrand im Sauerbornswald gerufen.

5

Feueralarm

Die Feuerwehr Schwalbach wurde zu ihrem ersten Brandeinsatz zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Eschborn gerufen. Sie erhielt eine Prämie für die zweite eintreffende Feuerwehr an der Brandstelle.

1

1942 bis 1945 Bombenkrieg

1942

1942 bis 1945 Die Chronik der Feuerwehr Schwalbach wurde in diesen Jahren nicht fortgeführt. Zu welchen Einsätzen es in diesem Zeitraum kam, ist ungewiss. Sicher ist allerdings, dass die Wehr bei den Bombenangriffen auf Schwalbach zum Einsatz kam und hier die härteste Bewährungsprobe in ihrer Geschichte zu bestehen hatte. Bis heute waren dies die schlimmsten und größten Einsätze der Feuerwehr Schwalbach. Anhand historischer Aufzeichnungen, den Forschungen des Heimat- und Geschichtsvereins sowie Augenzeugenberichten lassen sich folgende Einsätze rekonstruieren: 

24./25.08.1942 In dieser Nacht bombardierten 50 britische Flugzeuge die nördlichen Stadtgebiete Frankfurts. Dabei blieb auch Schwalbach nicht verschont. Insgesamt brannten 25 Scheunen und 3 Wohnhäuser aus. Ein Mensch wurde getötet.

1942 bis 1945 Bombenkrieg

1944

25.09.1944 An diesem Tag ereilte der schwerste Angriff die Gemeinde Schwalbach. An diesem Tag Griff die 303rd Bomb Group der 8th USAAF mit 444 Flugzeugen das Stadtgebiet von Frankfurt in mehreren Wellen zwischen 11:29 Uhr und 14:00 Uhr an. Hauptziel war dabei der Osthafen. Besonders hart betroffen war jedoch die Altstadt und Sachsenhausen. Auch in Schwalbach gingen mehrere Bomben nieder, wodurch 23 Tote zu beklagen waren. Getroffen wurden neben zahlreichen Wohnhäusern und Scheunen unter anderem die Kirche, das Wasserwerk und die "Mutter Kraus".

05.11.1944 Mit dem Ziel der Zerstörung von Bahnanlagen in Frankfurt griffen über 450 amerikanische Bomber zwischen 11:09 Uhr und 11:40 Uhr den Großraum Frankfurt an. Dabei kam es zu erheblichen Streuwürfen zwischen Frankfurt, Offenbach und Hanau. Erneut wurde auch Schwalbach Opfer der Bomben. Insgesamt waren 4 Menschen getötet.

1942 bis 1945 Bombenkrieg

1945

17.02.1945 Amerikanische Bomber griffen an diesem Tag Verkehrsanlagen, insbesondere die Mainbrücken, und Industrieanlagen in Frankfurt an. Dabei wurden weite Teile der Städte Frankfurt und Offenbach getroffen. In Schwalbach gingen ebenfalls mehrere Bomben nieder, die 4 Menschen das Leben kosteten.

Insgesamt wurden bei den vier Angriffen 35 Menschen getötet und etwa 180 Gebäude zerstört oder beschädigt.

Am 15.08.1945 wurde zudem zwischen 11:10 Uhr und 11:14 Uhr der Flugplatz "Eschborn" in der Gemarkung Schwalbach von 65 amerikanischen Bombern gezielt angegriffen und schwer beschädigt. Dabei wurde auch die Gemeinde Sulzbach von mehreren Bomben getroffen, in Schwalbach kam man hingegen mit dem Schrecken davon. Ob die Feuerwehr Schwalbach in der Nachbargemeinde zum Einsatz kam, ist nicht bekannt.