Jahreshauptversammlung 2020 und 2021 der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach a.Ts.

Am Freitag den 16. Juli 2021, fand im Bürgerhaus der Stadt Schwalbach die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach a.Ts. und des Vereins Freiwillige Feuerwehr Schwalbach (a.Ts.) e.V. statt. Auf Grund der Corona Pandemie konnte im Jahr 2020 keine Jahreshauptversammlung stattfinden, so dass dieses Jahr die Versammlung für das Jahr 2020 und 2021 kombiniert stattfand.

Der Stadtbrandinspektor Marco Richter eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilung, die Mitglieder des Vereins und besonders Bürgermeister Alexander Immisch sowie Sven Griese Kreisbrandmeister des den Main-Taunus-Kreises.

Bürgermeister Immisch dankte im Anschluß der Feuerwehr für Ihre unermüdliche Arbeit und hob die Bedeutung für die Stadt Schwalbach hervor.

Im Anschluss verlass Marco Richter er den Jahresbericht 2019 und 2020.
Hier seine Rede für das Jahr 2019:

Wie jedes Jahr, möchte ich einen Blick auf 2019 zurückwerfen, aber auch einen Blick nach 2020 richten. Hierbei werde ich Missstände, Lösungen und Visionen aufzeigen.
Vorweg muss gesagt werden, 2019 hat gerockt. Hier haben alle in der Feuerwehr gezeigt was wir können und um was es geht.

Personal Entwicklung
Innerhalb der Führungseben sind keine Veränderungen im vergangenen Jahr eingetreten. Die Anzahl der vorhandenen Führungskräfte stagniert. Es muss mehr zur Gewinnung und zur Förderung der Führungskräfte gemacht werden. Hierzu werden die SBI´s mit der Verwaltung und Politik ins Gespräch gehen.
Aktuell sind eine Gruppenführerposition und Zugführerposition vakant. Diese sollen im Jahr 2020 nachbesetzt werden. Die Amtszeit soll in den normalen Rhythmus gebracht werden.
Leider ist dies jedoch nicht das größte Problem zurzeit. Hier ist der Verweis auf Feuerwehrhausbau, Einsatzkonzepte und die verschiedenen Projekte erlaubt.

Mannschaft
Im Jahr 2019 wurden 4 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen:
Im gleichen Jahr trat 1 Mitglied aus der Einsatzabteilung aus, 1 weiteres Mitglied musste aus Altersgründen von der Einsatzabteilung in die Alters- und Ehrenabteilung wechseln. Im Jahr 2019 konnte allerdings auch diesmal wieder 1 Quereinsteiger für die Einsatzabteilung gewonnen werden. Zum Jahresende besteht die Einsatzabteilung aus 6 weiblichen und 66 männlichen Mitgliedern. Somit kann festgehalten werden, dass die Personaldecke als gut zu bezeichnen ist. Um aber auch in Zukunft den Hoheitlichen Auftrag der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schwalbach am Taunus gewährleisten zu können, müssen weitere Anstrengungen in der Mitgliederwerbung und vor allem dessen halten erfolgen. Hier sehe ich die Stadt in der maßgeblichen Verantwortung.

Ausbildung
Auch im Jahr 2019 wurden wieder verschiedene Lehrgänge und Standortausbildung angeboten. Diese wurden wie immer sehr gut besucht. Die Einsatzkräfte bilden sich immer in verschiedenen Themen weiter.
Besonders möchte ich hier, wie angesprochen, unsere Führungsschulung „KEEP Calm“ hervorheben. Hier wurde eine Großschadenslage nach FVDW 100 abgearbeitet. Ziel war es, dass alle Führungskräfte an ihre Grenzen gebracht werden. Ich konnte mich davon überzeugen, dass das gelungen ist. Diese Art der Veranstaltung soll in Zukunft jedes Jahr abgehalten werden. Diese Schulung ist zielführend. Hier können Einsatzkonzepte und Taktiken ohne weiteres ausprobiert werden. Der Erfolg und / oder Misserfolg der getroffenen Übungsentscheidung tritt unmittelbar ein dies hat einen guten Lehreffekt.
Stimmung
Das aktuelle Betriebsklima innerhalb der Einsatzabteilung bezeichne ich, wie auch im Vorjahr als sehr gut. Soweit ich das mitbekomme, kommt jeder gerne in unsere Feuerwehr. Viele sind motiviert sich den zukünftigen Herausforderungen zu stellen. Ich kann hier nur die Rahmenparameter stellen. Ausfüllen müssen es andere. Aber da sehe ich für die nächsten Jahre keine Probleme. Sollten dennoch welche auftreten, hoffe ich, dass diese schnell angesprochen werden. Hierzu stehen selbstverständlich die beiden Stadtbrandinspektoren zur Verfügung.
Am 26.05.2019 fand unser Tag der offenen Tür statt. Hier gilt mein Dank an alle, die hier tatkräftig unterstützt haben. Stv. STBI Sascha Klomann organisierte diesen, wie auch 2017. Die Einsatzabteilung und andere Unterstützer der Feuerwehr waren sehr motiviert, diesen Tag so gut wie möglich um zusetzten. Mein besonderer Dank gilt der Familie Moos, die uns ermöglicht hatte, dass wir nicht nur die Straße, sondern auch deren Parkplätze und Unterstellmöglichkeiten nutzen konnten. Traditionell besuchte uns die Feuerwehren Eschborn und Eschborn-Niederhöchstadt, die mit uns zusammen den Brandschutz sicherstellten. Auch hier meinen Dank für die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit.
Am 15.11.2019 fand unser traditioneller Ehrungsabend statt. Hier wurden wieder verschiedene Mitglieder befördert und/oder geehrt.
Besonders erwähnen möchte ich hier die Beurkundung von Stv. STBI a.D. Dieter Sawade mit der Goldenen Ehrennadel zum Wechsel in die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Schwalbach am Taunus.

Stellenplan
Die Arbeitsbelastung, vor allem im Bereich der Brandschutzerziehung, Schulbetreuung, Vorbeugenden Brandschutz, Einsatzorganisation und dem Allgemeinem Verwaltungsbedarf steigen seit Jahren stetig an. Das aktuelle Pensum ist so nicht mehr zu schaffen. Meine Einsatzkräfte sind zwar motiviert, jedoch teilweise stark überlastet. Gleiches gilt auch für die Stadtbrandinspektoren. Hier sind die letzten Entwicklungen vor allem Feuerwehrhaus, Bedarfs- und Entwicklungsplan, Strategische Planung wie Standortanalyse und Personalplanung zu nennen. Hier ist, wie im BEP unter Personal geschrieben, eine weitere hauptamtliche Kraft zu prüfen.

Einsätze
Wie auch den Jahren zu vor, begann das Jahr 2019 in der Silvesternacht um 01:39 mit einer brennenden Mülltonne. Der Letzte Einsatz wurde am 28.12.2019 um 21:11 gefahren. Hier wurde ein Brand in einer Wohnung gemeldet. Nach ausgiebiger Erkundung stelle sich hier allerdings ein bewusster Missbrauch des Notrufes heraus. Das war dann Nummer 333, etwas mehr als 2018 (302).
Im letzten Jahr sind wieder einige interessante Einsätze durch die Feuerwehr Schwalbach abgearbeitet hier ein kleiner Auszug:
• Diverse Mülltonnen
• Aufzugsnotöffnungen
• Türöffnungen
• Diverse technische Hilfeleistungen
Diverse kleinere technische Hilfeleistung, Wasserschäden usw. waren wieder ein großer Bestandteil unserer Einsatztätigkeit. Wie auch in den letzten Jahren zeigt ist eine Häufung im Bereich der Notfalltüröffnung.
Besonders sei der Einsatz „Feuer im Keller eins Mehrfamilienhauses, schnelle Brandausbreitung, starke Rauchentwicklung im und um das Gebäude“ im Ostring zu verzeichnen.
Hier war es zu einem Atemschutznotfall bei eigenen Kräften gekommen, der brenzlig war, aber glücklich ausging. Hier zeigte sich, dass eine verstärkte Ausbildung notwendig ist. Unser Atemschutznotfallkonzept hat nicht wie geplant gegriffen. Dies hatte mannigfaltige Ursachen:
• Ist es ein Notfall? – Die Erkenntnis
• Angst nun diesen auszurufen, bin ich nun ein schlechter Feuerwehrmann? – Durchsetzung / Vertrauen / Verantwortung
• Hoch dynamische Einsatzsituation – Umgebende Parameter – Menschenrettung, schnelle und kurzfristige Lageänderung, Kräfteansatz
• Unübersichtliche Lage
• Direkter Einsatz beider verfügbarer Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung – was zur Eingangssituation folgerichtig war und bei zukünftigen Einsätzen ist.
Für mich, als Leiter der Feuerwehr, ergibt sich hieraus folgendes:
• Stärkung der Kräfte
Erkenntnis und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit steigern. Sensibilisierung für das Thema im allgemeinem aber vor allem in die Führungskräfte.
• Anpassen der Konzepte
• Verbesserte Schulung
Bei dem Einsatz waren ca. 350 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet im Einsatz. Weiter wurden über mehrere Stunden Menschenrettung über zwei Hubrettungsfahrzeuge durchgeführt. Anmerkung, zum Zeitpunkt der Alarmierung war ich auf dem Rückweg einer Dienstreise in der Nähe von Erfurt. Die Menschenrettung war kurz bevor ich eintraf abgeschlossen. Dies zeigt, wie intensiv der Einsatz war. Es war zu einem Vollbrand eines Kellerbereiches mit ca. 400m² gekommen. Dieser breitete sich auf die Nachbarkeller und Vorhangfassade aus. Erst ein massiver Schaumeinsatz, bei dem der Keller wurde vollständig geflutet wurde, zeigte einen Löscherfolgt. Mutmaßlich waren vermehrt Lithium Ionen Akkus am Brand beteiligt.
Besonders war, wie auch im Jahr 2018 die Häufung von Mülltonnenbränden. Diese waren teilweise so durch die Brandstifter platziert, dass mit einer schnellen Brandausbreitung auf Wohngebäude zu befürchten war. Die Mülltonnenbrände waren ausschließlich in Nachstunden, sowie eine deutliche Häufung, mehrere pro Nacht.
Nacht 08.05.2019
Die Nacht 08.05.2019 begann mit.
• Einsatz Nr. 113 / FBMA / ausgelöste Brandmeldeanlage /00:06 Uhr - Ursache Mülltonne an der Fassade der FES angezündet.
• Einsatz Nr. 114 / FBMA / ausgelöste Brandmeldeanlage /01:00 - F2/ Brand im Bürgerhaus – Brandanschlag
Dann eskalierte die Lage vollends. Es folgten:
• Einsatz Nr. 115 / F1/ Mülltonnenbrand / 01:11 Uhr
• Einsatz Nr. 116 / F1/ brennt Unrat / 01:13 Uhr
• Einsatz Nr. 117 / F1/ Mülltonnenbrand / 01:26 Uhr
• Einsatz Nr. 118 / F1/ Mülltonnenbrand / 01:33 Uhr
• Einsatz Nr. 119 / F1/ Mülltonnenbrand und PKW/ 02:11 Uhr
• Einsatz Nr. 120 / F1/ Mülltonnenbrand / 02:41 Uhr
• Einsatz Nr. 121 / FBMA / ausgelöste Brandmeldeanlage / 03:39 Uhr
• Einsatz Nr. 122 / FBMA / ausgelöste Brandmeldeanlage / 04:25 Uhr
• Einsatz Nr. 123 / H1/ Tragehilfe für Rettungsdienst / 04:42 Uhr
In dieser Nacht wurden 11 Einsätze teilweise unter massiven Kräfteaufwand abgearbeitet. Es wurden im Verlauf die Feuerwehren der Städte Bad Soden, Eschborn und Eschborn-Niederhöchstadt hinzugezogen. Es handelte sich um diverse Brandanschläge und Sachbeschädigungen an Autos, Bürgerhaus und verschiedenen Mülltonnen.
Die ersten nachrückenden Einheiten unterstützen den Löschzug Schwalbach am Bürgerhaus, da das 2. LF schon während der Löschmaßnahmen zu einem anderen Einsatz abgerufen werden musste. Weiter wurde ein Bereitstellungraum in der Avrillestraße eingerichtet. Von hier wurden dann die Fahrzeuge zu den Einsätzen abgerufen. Bei diesen Einsätzen waren die Kräfte im Erstangriff unterbesetzt. Jedoch konnte in der Regel ein Übergreifen auf Wohngebäude verhindert werden.
Zu verzeichnen waren u.a. Mülltonnenbränden mit Übergriff auf die FES, den Brandanschlag auf das Bürgerhaus, hier wirkte die Sprinkleranlage entgegen, sonst wäre wahrscheinlich ein Totalverlust des großen Saales zu verzeichnen gewesen.
Weiteres Einsatzgeschehen
Die Anzahl der unnötigen Einsätze sind gefühlt etwas rückläufig wie beispielhaft:
• Verletzte Tiere
• Ast auf Straße
• Und viele andere
Allerdings bestätigt sich immer wieder die Vermutung, dass unsere Bevölkerung immer weniger in der Lage der Selbsthilfe ist.
Für euren Einsatz möchte ich mich rechtherzlich bedanken. Sich für andere einzusetzen ohne Gegenleistung ist in der heuteigen Zeit nicht mehr so selbstverständlich. Umso mehr verwundert es mich wie schnell die Feuerwehr Schwalbach nach der Alarmierung ausrückt. Dies zeigt die hohe Motivation der Einsatzabteilung und die damit verbundene Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Schwalbach
Beschaffungen / Feuerwehrhauserweiterung / Projekte
Ersatzbeschaffung TLF das Fahrzeug ist am 13.02.2019 eingetroffen. In den Einsatzdienst wurde das Fahrzeug nach kurzer Ausbildungszeit am 26.02.2019 eingeführt. Es erfüllt seinen Zweck als „Erstangreifer“ bei Brandeinsätzen. Das Konzept geht voll und ganz auf. Und am Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Projekt der Feuerwehrhauserweiterung wurde auch 2019 weiterbearbeitet. Sichtbare Ergebnisse sind leider nicht zu verzeichnen. Hier möchte ich aber an andere Stelle des Jahresberichtes verweisen.
Es fanden 3 Termine statt
• Ortstermin 06.03.2019 Thema war hier die Anfahrbarkeit für Einsatzkräfte. Hierbei sollte vor Ort geklärt werden wie die Fahrwege gestaltet werden kann. Dies wird in einer Planung umgesetzt und erneut vorgestellt.
• Besprechung 14.08.2019 hier wurden die Ergebnisse der Planung der Verkehrswege vorgestellt. Hierbei wurde Nachholbedarf festgehalten.
• Bürgersteig-Gespräch mit Anwohnern und Bürgermeisterkandidatin Frau Lindenau. Hier sollten nochmal Details zur Planung erörtert werden.
Modernisierung HLF die Projektgruppe fand ein Ende und das HLF konnte beim Hersteller – Rosenbauer an die aktuelle Gefährdungslage der Stadt angepasst werden. Weiter wurde die Technische Hilfeleistung aktualisiert. So dass die beiden Löschfahrzeuge sich besser ergänzen. Das HLF ist nun „Erstangreifer“ bei allen TH-Lagen.
Projektgruppe Einsatzabwicklung / ELW / Kommunikationstechnik / Führungsmittel wurde ebenfalls 2019 erfolgreich abgeschlossen. In den Gremien Gruppenführerdienstversammlung und Vorstand wurde das Ergebnis vorgestellt und beschlossen. Dieses Konzept dient nun als Leistungsbeschreibung des zu ersetzenden ELW 1. Dieses Projekt startete ebenfalls 2019.
Digitale Alarmierung / Digitalfunk / AAO diese wurde nun umgesetzt. Ich erinnere an „Zur WM funken wir digital“, gut welche ist egal. Der MTK ist nun endgültig digital unterwegs. Die digitale Alarmierung und BOS-Funk funktionieren tadellos. Kleinere Störungen sind vorhanden, waren aber immer schon da. Die analogen Melder wurden eingezogen. Im Jahr 2020 kann dann auch die analoge Alarmierung von unserer Seite eingestellt werden.
Bedarfs- und Entwicklungsplan dieser ist wieder erwartend nicht verabschiedet worden. Hier steckt viel Arbeit der beteiligen drin. Leider verzögert sich bei jeder Instanz der Prozess etwas. Und wenn es dann zur Abstimmung kommt, wird er abgelehnt, weil Daten aus 2017 zugrunde lagen. Natürlich lagen nur diese zugrunde, es dauerte ja immer wieder ewig bis er beschlossen werden kann. Mittlerweile lass ich mich überraschen, wann er verabschiedet wird.
Neubeschaffung ELW die Projektgruppe hat ihren Dienst aufgenommen. Projektmitglieder Alan Downing, Florian Heinz, Patrick Größinger und Julius Hammerschick. Alan Downing und Florian Heinz teilen sich die Projektleitung. Ergebnisse sind in 2020 zu erwarten.
Sozial Media es wurde eine Projektgruppe mit dem Thema Netzwerk / Sozial Media ins Leben gerufen. Diese hat den Auftrag eine Facebookseite und andere Plattformen zur Kommunikation in unsere Presse-/ und Öffentlichkeitsarbeit einzubeziehen. Mitglieder sind Leon Becker, Cathleen Downing, Niklas Edel, Dominik Firle, Sebastian Gründer, Leon Henzner, Mario Hildmann, Tobias Hollomotz, Yannick Scherer, Marvin Seifert und Fabian Zielke. Wobei Leon Henzner die Projektleitung innehat. Hier sind viele Aktivitäten gelaufen und in den Gremien wurde das weitere Vorgehen geplant. Finaler Start in Facebook ist für Anfang 2020 geplant. Die Projektgruppe wurde durch einen externen Berater unterstützt so dass wir hier maximal möglich rechtskonform vorgehen können. Mit diesem Projekt wollen wir mit anderen Feuerwehren gleichziehen und auch entsprechende Zielgruppen ansprechen.
Organigramm dies wird regelmäßig nach gepflegt, aber leider werden oft die Aufgaben nicht wie gemeinschaftlich beschlossen umgesetzt. Hier müssen alle zusammen an den Sachthemen und den damit verbunden Aufgabenstellungen und Herausforderungen umgehen.

Sitzungstermine
Im Jahr 2019 wurden 8 Vorstandssitzungen und 8 Gruppenführerdienstversammlungen durchgeführt. In den Sitzungen wurden viele Themen diskutiert und über die daraus für die Feuerwehr Schwalbach entstehenden Folgen entschieden. Ich bedanke mit bei den Mitgliedern der beiden Gremien für ihre Unterstützung unsere Feuerwehr Schwalbach zu leiten und zukunftsorientiert aufstellen zu können.
Weitere Sitzungen waren 4 Leiter der Feuerwehren des Main-Taunus-Kreises inklusive einer Klausurtagung in Heimbuchenthal, hier wurden Themen diskutiert, die alle Feuerwehren des Landkreises betreffen, wie zum Beispiel Ausbildung, Ausrücke Ordnungen, überörtliche Hilfeleistung, Erfahrungsaustausch und vieles mehr.
Weitere unzählige Termine betrafen Dienstbesprechungen mit unserer Bürgermeisterin Christiane Augsburger. Hier wurden Vorgänge innerhalb der Feuerwehr und der Schnittstelle zur Verwaltung besprochen, aber vor allem die weitere Planung des Feuerwehrhauses.
Hinzu kamen unzählige Besprechungen mit Mitgliedern, Bürgern, Politikern und anderen Leitern von Feuerwehren der Nachbarkommunen.
Ausblick auf das Jahr 2020
Im Jahr 2020 stehen wieder einige Ereignisse an. Hierzu sind folgende Projekte gestartet oder befinden sich in der Bearbeitung:
• Der Neubau des Feuerwehrhauses wird auch im Jahr 2020 weiter vorangetrieben werden. Alle am Projekt beteiligten erhoffen sich hierbei einen schnellen und zielorientierten Fortgang des Projektes, so dass schnellstmöglich eine finale Planung und der zeitliche Rahmen der Baumaßnahmen fixiert werden kann. Da jedoch ein neuer Standort auserkoren wurde, muss ein Planfeststellungsverfahren erfolgen. Hier bin ich positiv gestimmt, dass es erfolgreich sein wird. Allerdings wird dies noch ein langer Weg, lassen wir uns überraschen.
• Die im Jahr 2019 gestartete Projektgruppe „Neubeschaffung ELW1“ soll im Jahr 2020 eine Ausschreibung erarbeiten, sodass im Jahr 2021 dieser Beschafft werden kann.
• Der Bedarfs- und Entwicklungsplan soll nun endlich 2020 beschlossen werden.
• Es soll jedes Jahr eine Führungskräfte Schulung durch Keep Calm abgehalten werden. Hierbei wird eine fiktive Großschadenslage simuliert, welche durch verschiedene gebildete Abschnitte abgearbeitet werden soll.
• Das Atemschutz Notfallkonzept muss dringend vermehrt trainiert werden.
• Organigramm und die hinterlegte Funktion einfordern. Ich bin, aufgrund meiner beruflichen Situation nicht immer in der Lage, die Themen abzuarbeiten. Hier ist zwingend Handlungsbedarf. Die besetzten Positionen sind entsprechend deren Aufgaben umzusetzen. Hier hapert es etwas.
Also verspricht das Jahr 2020 wieder spannend zu werden, es stehen einige Projekte an, einige befinden sich in der Fertigstellung und einige werden bald beginnen.
Leider verkündete Frau Bürgermeisterin Christiane Augsburger ihren Abschied aus dem Amt. So dass ein Wechsel der Stadtoberhauptes im Jahr 2020 wahrscheinlich unsere Feuerwehr stark beschäftigen wird. Die angesprochenen Projekte müssen dennoch weiter gehen. Warten wir das Ergebnis ab.

Der Rückblick auf das Jahr 2019 zeigt eindeutig und unumkehrbar, dass eine Leistungsfähige Feuerwehr dringend geboten ist. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass alle ihre maximale Kraft in die Feuerwehr stecken. Vor allem aber fordere ich unsere städtische Politik auf, konstruktiv und gemeinschaftlich an den Sachthemen zu arbeiten und alles Notwendige bereitzustellen, dass die Einsätze gut abgearbeitet werden können und die Einsatzkräfte bestmöglich in unserem Ehrenamt unterstützt werden.
Die zuvor aufgezeigten Projekte zeigen, dass jeder in dieser Feuerwehwehr eingebunden ist und sich auch mit seiner Feuerwehr identifiziert. Jeder gibt sein Bestes um die vom mir, dem Vorstand- / Feuerwehrausschuss und Gruppenführerdienstversammlung gesteckten Ziele zu erreichen. Hier können die beiden STBI´s in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Politik die Rahmenbedingungen schaffen.
Hierzu zählt auch, dass der Bedarfs- und Entwicklungsplan, der Neubau des Feuerwehrhauses, die Unterstützung bei Wohnungssuche vorangetrieben wird. Weiter müssen dringend die Stadtbrandinspektoren, und vor allem der Leiter der Feuerwehr in seinem Amt maximal möglich unterstützt werden. Hierzu werden die STBI´s im Jahr 2020 mit unserer neuen Bürgermeisterin / Bürgermeister ins Gespräch gehen.
Ich bedanke mich bei unserer Bürgermeisterin Christiane Augsburger a.D. für ihre Unterstützung in meinem Amt als Stadtbrandinspektor. Weiter möchte ich Danke sagen bei allen Unterstützern unserer Feuerwehr Schwalbach. Besonders hervorheben will ich die Tätigkeiten im Rahmen des Vereins, so beispielhaft Weihnachtsmarkt und Sommertreff. Hierbei erwirtschaften wir durch den Verein wichtige finanzielle Mittel, die unserer Feuerwehr vor allem aber den Einsatzkräften der Feuerwehr Schwalbach zugutekommt.
Vielen Dank
Ich schließe meinen kleinen Rückblick auf das Jahr 2019 mit den Worten
Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr.
Marco Richter Stadtbrandinspektor

Nun das Jahr 2020:
Wie 2019 bekannt wurde, haben wir seit 07.06.2020 einen neuen Bürgermeister.. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Alexander Immisch ist partnerschaftlich geprägt und hat sich bisher gut eingespielt. Für uns eher ungewöhnlich, dass der Dienstherr, stellenweise vor dem Stadtbrandinspektor an der Einsatzstelle aufschlägt, aber das zeigt sein Interesse und auch die Verantwortung, die er hierzu hat.
Er hat ein offenes Ohr, wie seine Vorgängerin und Vorgänger auch.
Lieber Alexander, vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.
Wie jedes Jahr, möchte ich einen Blick auf 2020 zurückwerfen, aber auch einen Blick nach 2021 richten. Hierbei werde ich Missstände, Lösungen und Visionen aufzeigen.
Wer aber glaubt, dass 2019, wie in meinem letzten Bericht festgehalten, gerockt hat, der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Das Jahr 2020 stand ganz klar in der Corona Krise. Diese Krise, so die Mehrheit aller, ist die schwerste seit Kriegsende für die Bundesrepublik Deutschland. Es kam zu verordneten Ausgangssperren, Versammlungsverbote, Schließungen von Gaststätten, Schließen von Grenzen und Grenzkontrollen sowie andere weitreichende Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, die unsere Freiheit und Grundrechte einschränkte.
Für mich, geboren 1981, aufgewachsen in einer Zeit nach dem Fall des „eisernen“ Vorhang, in einer Zeit des Friedens und des unbeschränkten Reisens innerhalb der EU ist das vollkommen unbekannt. Solche Verhältnisse kennen wir doch nur aus dem Fernsehen. ABER diese Maßnahmen waren leider nötig um unser Aller Gesundheit zu schützen.
Für die Feuerwehr begann die Corona Zeit am Mittwoch, den 11.03.2021 mit einer Allgemeinen Lage-einschätzung und möglichen Maßnahmen zum Schutz der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Schwalbach am Taunus.
Unsere Bürgermeisterin Christiane Augsburger lud, nach der Sitzung der Bürgermeister des MTK, für den Donnerstag den 12.03.2020 ab 08:30 Uhr zum ersten Treffen des Verwaltungsstabes der Stadt Schwalbach am Taunus ein. Hier wurden weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Einsatzfähigkeit und der Aufrechterhaltung der Verwaltungsebene sowie der allgemeinen Gefahrenabwehr aufgestellt.
Seit diesem Moment galt ein weitreichender Maßnahmenkatalog für die Feuerwehr Schwalbach am Taunus, deren Ende zum Berichtszeitpunk nicht absehbar ist.
In der Corona Zeit haben fast alle in der Feuerwehr gezeigt was wir können und was es bedeutet Mitglied einer Feuerwehr zu sein. Leider gab es auch einige, die die Maßnahmen, aufgrund der allgemeinen Lage, nicht verstanden oder nicht nachvollziehen wollten, aber wie gesagt, das waren Ausnahmen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Bedanken, die tatkräftig mitgezogen haben. Diejenigen die leider nicht bei verschiedenen Maßnahmen unterstützen konnten, aufgrund eines beruflichen-/ familiären-/ gesund-heitlichen Hintergrund gilt genauso mein Dank.
Diejenigen, zum Glück sehr wenige, die die Maßnahmen nicht unterstützen, fehlen mir die Worte. Aber auch das gehört zu unserer Feuerwehr, jeder hat das Recht zur eigenen Meinung.

Personal Entwicklung
Wir konnten zwei Gruppenführerpositionen besetzen. Dominik Firle und Patrik Größinger sind auf diese Position aufgerückt, nachdem sie, der Wehrgliederung konform, gewählt wurde.
Die Anzahl der vorhandenen Führungskräfte stagniert immer noch. Es muss mehr zur Gewinnung und zur Förderung der Führungskräfte gemacht werden. Hierzu werden die SBI´s mit der Verwaltung und Politik ins Gespräch gehen. Dies konnte wegen der Corona Lage leider noch nicht erfolgen.
Hier gibt es jedoch auch das Problem, dass wegen der Corona Lage die Landesfeuerwehrschule fast ein Jahr lang keine Ausbildung für ehrenamtliche und freiwillige Feuerwehr anbot. Somit konnten wir nicht wie geplant 4 Gruppenführer und 2 Zugführer ausbilden lassen. Dieser Umstand verschärft die Lage der Feuerwehr Schwalbach nochmals. Ob wir diese Lücke, bis zur Wahl der SBIs in 2022 auffüllen können ist unklar.
Aktuell ist eine Zugführerposition vakant. Wann wir diese besetzen können, ist unklar.
Leider ist dies jedoch nicht das einzige Problem zurzeit. Hier ist der Verweis an Feuerwehrhausbau, Einsatzkonzepte und die verschiedenen Projekte erlaubt. 

Mannschaft
Im Jahr 2020 wurden 2 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen:
Im gleichen Jahr wechselten 3 Mitglieder aus der Einsatzabteilung in die Alters & Ehrenabteilung. Über das Jahr verteilt konnten allerdings auch 3 Quereinsteiger für die Einsatzabteilung gewonnen werden. Zum Jahresende besteht die Einsatzabteilung aus 7 weiblichen und 63 männlichen Mitgliedern.
Somit kann festgehalten werden, dass die Personaldecke als gut zu bezeichnen ist. Um aber auch in Zukunft den Hoheitlichen Auftrag der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schwalbach am Taunus gewährleisten zu können, müssen weitere Anstrengungen in der Mitgliederwerbung und vor allem dessen halten erfolgen. Hier sehe ich die Stadt in der maßgeblichen Verantwortung.
Jedoch hat die Corona Krise jegliche Bemühungen als obsolet abklingen lassen. Hier können wir erst wieder einsteigen, wenn auch wieder Übungsdienste und gemeinsame Tätigkeiten möglich sind. Hoffentlich in Jahr 2021.
Allerdings zeigte die Corona Krise auch, dass unsere Personaldecke stabil geblieben ist, jedoch wie in der Vergangenheit benannt, muss sie gestärkt werden.

Ausbildung
Im Jahr 2020 fand fast keine Ausbildung auf Kreisebene und Stadtebene statt. Somit konnten keine neuen Qualifikationen wie Atemschutzgeräteträger, und andere gewonnen werden. Ich kann jedoch versichern, dass die Leiter der FW und der KBI gemeinsam daran arbeiten, die Lehrgänge nachzuholen, ob wir das 1:1 schaffen, kann ich in 2021 berichten.
Wir konnten hin und wieder etwas Ausbildung betreiben. Das was wir gemacht haben, war jedoch Zuwenig. Besonders möchte ich hier, unsere Führungsschulung „KEEP Calm“ hervorheben. Hier wurde eine Großschadenslage nach FVDW 100 abgearbeitet. Ziel war es, dass alle Führungskräfte an ihre Grenzen gebracht werden. Ich konnte mich davon überzeugen, dass das gelungen ist. Diese Art der Veranstaltung soll in Zukunft jedes Jahr abgehalten werden. Diese Schulung ist Zielführend. Hier können Einsatzkonzepte und Taktiken ohne weiteres ausprobiert werden. Der Erfolg und / oder Misserfolg der getroffenen Übungsentscheidung tritt unmittelbar ein dies hat einen guten Lehreffekt.

Stimmung
Das aktuelle Betriebsklima innerhalb der Einsatzabteilung bezeichne ich, wie auch im Vorjahr als sehr gut. Soweit ich das mitbekomme, kommt jeder gerne in unsere Feuerwehr. Viele sind motiviert sich den zukünftigen Herausforderungen zu stellen. Ich kann hier nur die Rahmenparameter stellen. Ausfüllen müssen es andere. Aber da sehe ich für die nächsten Jahre keine Probleme. Sollten dennoch welche auftreten, hoffe ich, dass diese schnell angesprochen werden. Hierzu stehen selbstverständlich die beiden Stadtbrandinspektoren zur Verfügung.
Ehrungen fanden im Jahr 2020 leider, wegen Corona, nicht statt.
Ich verspreche, dass wir alle Ehrungen und Beförderungen nachhohlen werden. Jedoch geht die Gesundheit meiner Einsatzkräfte und deren Familien vor!

Stellenplan
Die Arbeitsbelastung, vor allem im Bereich der Brandschutzerziehung, Schulbetreuung, Vorbeugenden Brandschutz, Einsatzorganisation und dem Allgemeinem Verwaltungsbedarf steigen seit Jahren stetig an. Das aktuelle Pensum ist so nicht mehr zu schaffen. Meine Einsatzkräfte sind zwar motiviert, jedoch teilweise stark überlastet. Gleiches gilt auch für die Stadtbrandinspektoren. Hier sind die letzten Entwicklungen vor allem Feuerwehrhaus, Bedarfs- und Entwicklungsplan, Strategische Planung wie Standortanalyse und Personal¬planung zu nennen. Hier ist, wie im BEP unter Personal geschrieben, eine weitere hauptamtliche Kraft zu prüfen.

Einsätze
Der erste Einsatz erfolgte im Berichtsjahr ausnahmsweise erst am 02.01.2020, eine Löschzugergänzung mit der DL in Sulzbach.
Der Letzte Einsatz wurde am 31.12.2020 um 03:02 gefahren hier handelte es sich um einen Wasserrohrbruch. Das war dann Nummer 342, etwas mehr als 2019 (+9).
Im letzten Jahr sind wieder einige interessante Einsätze durch die Feuerwehr Schwalbach abgearbeitet hier ein kleiner Auszug:
• Diverse Mülltonnen
• Aufzugsnotöffnungen
• Türöffnungen
• Diverse technische Hilfeleistungen
Diverse kleinere technische Hilfeleistung, Wasserschäden usw. waren wieder ein großer Bestandteil unserer Einsatztätigkeit. Wie auch in den letzten Jahren zeigt ist eine Häufung im Bereich der Notfalltüröffnung.  
Besondere Einsatzlagen / Corona
Hier waren mannigfaltige Maßnahmen und Einsatzvorbereitungen erfolgt. Alle Einsatzkräfte kamen gesund von den Corona bedingten Einsätzen zurück.
Hochwasser14.08.2020
Am Freitagnachmittag kam es aufgrund eines Unwetters zu teilweise größerem Wasserübertritt des Sauerbornbaches im Bereich der Ringstraße. Parallel waren massive Überschwemmungen in Bad Soden und Kelkheim. Wir waren mit mehreren Kräften über etliche Stunden im Stadtgebiet Bad Soden und in unserer Ringstraße bis in die Nach hinein im Einsatz.
Weiteres Einsatzgeschehen
Die Anzahl der unnötigen Einsätze sind gefühlt etwas rückläufig wie beispielhaft:
• Verletzte Tiere
• Ast auf Straße
• Und viele andere
Allerdings bestätigt sich immer wieder die Vermutung, dass unsere Bevölkerung immer weniger in der Lage der Selbsthilfe ist.
Für euren Einsatz möchte ich mich recht herzlich bedanken. Sich für andere einzusetzen ohne Gegenleistung ist in der heuteigen Zeit nicht mehr so selbstverständlich. Umso mehr verwundert es mich wie schnell die Feuerwehr Schwalbach nach der Alarmierung ausrückt. Dies zeigt die hohe Motivation der Einsatzabteilung und die damit verbundene Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Schwalbach
Beschaffungen / Feuerwehrhauserweiterung / Projekte
Das Projekt der Feuerwehrhauserweiterung wurde auch 2020 weiterbearbeitet. Sichtbare Ergebnisse sind leider nicht zu verzeichnen. Hier möchte ich aber an andere Stelle des Jahresberichtes verweisen.
Modernisierung HLF die Modernisierung des HLF zeigt sich als zutreffen und die letzten Mängel waren pünktlich vor Corona abgestellt.
Neubeschaffung ELW die Projektgruppe hat ihren Dienst aufgenommen. Projektmitglieder sind Florian Heinz, Julius Hammerschick und Steffen Jörg. Florian Heinz übernahm die Projektleitung. Ergebnisse sind im Jahr 2021 zu erwarten. Corona bedingt kam es hier zu Verzögerungen. Nach Vorschlag der Projektgruppe soll das Fahrzeug ohne Bezuschussung gekauft werden. Nun soll 2021 die Ausschreibung erfolgen.
Sozial Media am 21.09.2020 war es nun soweit, der erste Post in Facebook erfolgte. Weitere Plattformen, wie Instagram werden ebenfalls bedient. Leider ist die Aktivität der Gruppe stellenwese etwas träge. Hier sind Nachjustierungen durch die Stadtbrandinspektoren und dem Feuerwehrausschuss notwendig.
Organigramm dies wird regelmäßig nach gepflegt, aber leider werden oft die Aufgaben nicht wie gemeinschaftlich beschlossen umgesetzt. Hier müssen alle zusammen an den Sachthemen und den damit verbunden Aufgabenstellungen und Herausforderungen umgehen.
Sitzungstermine
Im Jahr 2020 fanden die meisten Termine, erwartungsgemäß, online statt. Diese waren sehr effektiv. Aber es kommt nicht immer um Effektivität und Effizienz an. Das persönliche miteinander ist, gerade bei der Feuerwehr – Stichwort Kameradschaftlichkeit – sehr wichtig.
Im Jahr 2020 wurden 7 Vorstandssitzungen und 9 Gruppenführerdienstversammlungen durchgeführt. In den Sitzungen wurden viele Themen diskutiert und über die daraus für die Feuerwehr Schwalbach entstehenden Folgen entschieden. Ich bedanke mit bei den Mitgliedern der beiden Gremien für ihre Unterstützung unsere Feuerwehr Schwalbach zu leiten und zukunftsorientiert aufstellen zu können.
Hinzu kamen unzählige Besprechungen mit Mitgliedern, Bürgern, Politikern und anderen Leitern von Feuer-wehren der Nachbarkommunen.

Ausblick auf das Jahr 2021
Im Jahr 2021 stehen wieder einige Ereignisse an. Hierzu sind folgende Projekte gestartet oder befinden sich in der Bearbeitung:
• Der Neubau des Feuerwehrhauses wird auch im Jahr 2021 weiter vorangetrieben werden. Hier muss es dringend weitergehen. Die Beschaffung des ELW und des Staplers zeigen, dass die Anforderungen dringend umgesetzt werden müssen. Der verfügbare Platz für Reserve und Einsatzmittel ist nicht vorhanden. Gerade die Corona Krise hat gezeigt, dass ein neues, modernes, den Anforderungen an die allgemeine Lage, angepasst werden muss. 
• Die im Jahr 2019 gestartete Projektgruppe „Neubeschaffung ELW1“ soll im Jahr 2020 eine Ausschreibung erarbeiten, sodass im Jahr 2021 dieser Beschafft werden kann.
• Es soll jedes Jahr eine Führungskräfte Schulung durch Keep Calm abgehalten werden. Hierbei wird eine fiktive Großschadenslage simuliert, welche durch verschiedene gebildete Abschnitte abgearbeitet werden soll.
• Das Atemschutz Notfallkonzept muss dringend vermehrt trainiert werden. Das erfolgte 2020 Corona Bedingt leider nur zu gering.
• Organigramm und die hinterlegte Funktion einfordern. Ich bin, aufgrund meiner beruflichen Situation nicht immer in der Lage, die Themen abzuarbeiten. Hier ist zwingend Handlungsbedarf. Die besetzten Positionen sind entsprechend deren Aufgaben umzusetzen. Hier hapert es leider immer stärker.
• Wohnungssuche aufgrund der Wohnungssituation sind dringend unterstützende Maßnahmen notwendig. Vereinzelt konnte unser Bürgermeister hier schon helfen. Da bleibt mir nur Danke zu sagen.
• Anschaffung eines KDOWs zur Unterstützung der SBI´s. Dieses Fahrzeug soll vom einen ZvD, Zugführer vom Dienst besetzt werden. Hierzu wird ein entsprechendes Konzept erarbeitet, geprüft und umgesetzt. Ziel ist es, dass die beiden SBI´s nicht alles ableisten müssen.
Also verspricht das Jahr 2021 wieder spannend zu werden, es stehen einige Projekte an, einige befinden sich in der Fertigstellung und einige werden bald beginnen.
Unseren Bürgermeister Alexander Immisch werde ich im Zuge des Neubaus, Stellenbesetzung und anderen Projekten öfter fordern.

Der Rückblick auf das Jahr 2020 zeigt eindeutig und unumkehrbar, welche Anforderungen auf eine Feuerwehr gekommen sind.
Aus diesem Grund ist es notwendig, dass alle ihre maximale Kraft in die Feuerwehr stecken. Vor allem aber fordere ich unsere städtische Politik auf, konstruktiv und gemeinschaftlich an den Sachthemen zu arbeiten und alles Notwendige bereitzustellen, dass die Einsätze gut abgearbeitet werden können, die Leistungsfähigkeit auf dem gleichen Stand bleiben und die Einsatzkräfte bestmöglich in ihrem Ehrenamt unterstützt werden.
Eine Alternative zur EHRENAMTLICHEN Feuerwehr ist finanziell nicht leistbar.

Die zuvor aufgezeigten Projekte zeigen, dass jeder in dieser Feuerwehwehr eingebunden ist und sich auch mit seiner Feuerwehr identifiziert. Jeder gibt sein Bestes um die vom mir, dem Vorstand- / Feuerwehrausschuss und Gruppenführerdienstversammlung gesteckten Ziele zu erreichen.
Hierzu zählt auch, der Neubau des Feuerwehrhauses, die Unterstützung bei Wohnungssuche beibehalten wird. Die ersten Erfolge konnten verzeichnet werden.
Weiter müssen dringend die Stadtbrandinspektoren, und vor allem der Leiter der Feuerwehr in seinem Amt maximal möglich unterstützt werden. Die im letzten Bericht angedeuteten Besprechungen fanden, wie schon oft erwähnt, Corona bedingt, nicht statt. Die Beschaffung des KDOW ist jedoch ein Punkt. Mein Vertreter und ich werden jedoch klar ein Konzept, zur Entlastung der SBI´s, aufstellen.
Ich bedanke mich bei unserer Bürgermeisterin A.D. Christiane Augsburger sowie bei unserem Bürgermeister Alexander Immisch für ihre Unterstützung in meinem Amt als Stadtbrandinspektor.
Weiter möchte ich Danke sagen bei allen Unterstützern unserer Feuerwehr Schwalbach.
Vielen Dank
Ich schließe meinen kleinen Rückblick auf das Jahr 2020 mit den traditionellen Worten
„Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr“
Marco Richter Stadtbrandinspektor

Nun folgten die Jahresberichte des Jugendfeuerwehrwartes Steffen Jörg der Jahre 2019 und 2020 die bei Bedarf bei der Feuerwehr Schwalbach zum Nachlesen abgeholt werden können.

Im Folgenden wurden Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen.
Sven Griese übereichte die „ Goldene Ehrenadel des Landes Hessen“ an Joseph Firle und Rolf Klomann.

Befördert wurden:
Zur Feuerwehrfrau : Franziska Schuh-Veigl
Zum Feuerwehrmann: Sebastian Tosun, Erik-Thomas Langhans, Kevin-Peter Posedel
Zum Oberfeuerwehrmann: Matthias Chalupa, Tim Albat, Niklas Edel, Yannick Scherer, Taylan Somunsu, Nicolas Stamatiou
Zum Hauptfeuerwehrmann: Florian Heinz
Zum Löschmeister: Dominik Firle
Zum Oberlöschmeister: Bernhard Scheible
Zum Hauptbrandmeister: Sascha Klomann

Nun wurde der Feuerwehrausschuss in geheimer Abstimmung gewählt.
Gewählt wurden als Vertreter der Einsatzabteilung Eric Albat, Florian Heinz, Leon Henzner, Tobias Hollomotz, Eberhard –Michael Niehaus, Thomas Scherer und Jürgen Ulbrich. Als Jugendwart nahm Steffen Jörg seine Wahl jedoch nicht an. Hier muss ein neuer Jugendwart gefunden werden. Als Vertreter der Alters und Ehrenabteilung wurden gewählt Helmut Hiller und Dieter Sawade.

Im Folgenden übernahm unser Vereinsvorsitzender Helmut Scherer das Wort für den weiteren Ablauf der Jahreshauptversammlung des Vereins. Nach dem Ehrengedenken an die verstorben Kameraden folgten die Berichte des Schriftführers Bernhard Scheible für die Jahre 2019 und 2020. Diese können bei Bedarf bei der Feuerwehr Schwalbach zum Nachlesen abgeholt werden.

Nach weiteren Berichten, nun der des Kassenwartes für beide Jahre 2019 und 2020 erfolgten die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein.

Für das Jahr 2019 wurden geehrt:
Für 25 Jährige Mitgliedschaft Horst Schlick, Norbert Kirsch, Franz Moser, Jochen Steidelmüller, Hildegard Weiss
Für 40 Jährige Mitgliedschaft Jürgen Buhl, Hans-Peter Dobbrunz
Für 50 Jährige Mitgliedschaft Otmar Fay, Klaus Herberth, Helmut Matzke, Karlheinz Wolf
Für 60 jährige Mitgliedschaft Bernd Georg Weil
Für 65 jährige Mitgliedschaft Georg Freund, Norbert Jungerberg, Josef Mathes

Für das Jahr 2020 wurden geehrt:
Für Jährige Mitgliedschaft Jörg Janata, Peter Kollmann, Hans Joachim Lorz
Für 60 Jährige Mitgliedschaft Helmut Scherer

Jetzt wurde nach öffentlicher Wahl von Helmut Scherer als weiteres Vorstandsmitglied, die Besetzung des Vereinsvorstandes in geheimer Abstimmung wie folgt gewählt:

Vereinsvorsitzender - Helmut Scherer,
Stellv. Vereinsvorsitzender - Thomas Scherer
Schriftführer - Tobias Hollomotz
Kassenwart - Helmut Hiller
Pressewart - Jürgen Ulbrich
Damit endete die Jahreshauptversammlung.

Erster Bundesweiter Warntag am 10.09.2020

Am ersten bundesweiten Warntag, dem 10. September, werden Bund, Länder und Kommunen um 11 Uhr gemeinsam bundesweit warnen. Damit wird erstmals seit 1990 wieder ein deutschlandweiter Probealarm durchgeführt.

Liebe Leserinnen und Leser,
mit diesem Newsletter möchten wir Sie kurz vor dem Warntag2020 am 10. September über den Ablauf des
ersten bundesweiten Warntag nach der Wiedervereinigung Deutschlands informieren und Sie über den Ablauf
und die Rollen der verschiedenen Beteiligten informieren.
Wir haben uns nach reiflicher Überlegung und intensiver Erörterung entschieden, den Warntag auch in Zeiten
der Pandemie durchzuführen. Gerade in der Hochphase der Pandemie im Frühjahr war Warnung als Mittel der
Krisenkommunikation besonders gefragt. Auch angesichts der bestimmenden Rolle der Pandemie muss berücksichtigt
werden, dass unsere Herausforderungen außerhalb dieser Lage weiterhin bestehen. Der Umfang
des Programms wurde reduziert, auf öffentliche Veranstaltungen verzichten wir. Bedingt durch die enormen
Herausforderungen an alle Akteure im Zuge der Bewältigung der Pandemie musste das zeitliche Engagement
für die Vorbereitung bei vielen Beteiligten angepasst werden.
Wir versprechen uns vom Warntag auf allen Ebenen wichtige Erkenntnisse und Impulse für das Thema
„Warnung“. Wie bei jeder groß angelegten Übung haben die mit der Vorbereitung befassten Akteure auch in
diesem Fall bereits ein große Zahl von „Aha-Erlebnissen“ gehabt. Bereits jetzt ist das öffentliche Interesse
an dem Thema in der Medienberichterstattung groß - nicht zuletzt auch dank der guten und umfassenden
Pressearbeit auf Landes- und kommunaler Ebene. Auch die Verbreitung der Informationen zum Warntag über
soziale Netzwerke hat in den letzten Wochen beständig an Fahrt aufgenommen.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns einen guten Verlauf des diesjährigen Warntags und viele wertvolle
Erkenntnisse aus seiner Durchführung. Wir werden auf Bund-Länder-Ebene eine Evaluation durchführen
und die Erkenntnisse aufgreifen - nach dem Warntag ist vor dem Warntag.
Ihr Team der Warnung
im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Die Corona Regeln in der Feuerwehr Schwalbach werden leicht gelockert

Nachdem aktuellen Verordnungsstand und der aktuellen allgemeinen Lagedarstellung im Main-Taunus-Kreis können die Coronaregeln in der Feuerwehr Schwalbach nun Schritt für Schritt leicht gelockert werden. Auf Grund des geringen Infizierungsrisikos in Schwalbach und dem Kreis können praktische Übungen im Freien unter Beachtung der Hygieneregeln wieder stattfinden. Dazu werden max. 15 Personen gleichzeitig an einer Übungsstelle sein und es erfolgt ein generelles Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Übungen. Theoretische Übungen in Unterrichtsräumen finden noch nicht statt. In Gebäuden wird weiterhin Mund-Nasenbedeckung getragen und die Abstandsregeln eingehalten.
Die Jugendfeuerwehr führt nur Online Unterricht durch. Hier finden noch keine Treffen statt.
Dies dient alles dem Schutz, in erster Linie unserer Feuerwehr und deren Kräfte sowie den Familien, so dass wir maximal für den Einsatzdienst verfügbar sind.

Ihre Feuerwehr Schwalbach

Bereits 2 Wochen in der Isolation – Übungen halten uns fit und einsatzbereit

Bereits zwei Wochen ist ein großer Teil der Einsatzabteilung in der selbst gewählten Isolation um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Schwalbach zu gewährleisten. Bisher funktioniert alles einwandfrei, nur die Isolation ist etwas anstrengend. Um fit zu bleiben und das Fehlen der wöchentlichen Donnerstagsübungen auszugleichen, üben die Kameraden an den beiden Standorten jedoch weiter. Die letzte Übung zeigt die Rettung eines Patienten aus oberen Stockwerken mit Hilfe der Drehleiter. Dabei wird die Krankentrage mit dem Patienten über das Fenster auf den Drehleiterkorb geladen und sicher zum Boden gebracht. Hier kann dann der Rettungsdienst übernehmen und die weitere Versorgung sicherstellen. Unsere Einsatzbereitschaft dient Ihrem Wohl Ihre Feuerwehr Schwalbach

Neue Herausforderungen – Übung im Umgang mit Corona Patienten

In der aktuellen Zeit muss sich die Feuerwehr Schwalbach auch auf neue Herausforderungen Einstellen. So wurde am Wochenende das Ablegen von Schutzkleidung nach Kontakt mit eventuell infizierten Personen geübt. Hierbei geht es darum noch einmal die Handgriffe zu üben und zu festigen, um Schutzkleidung richtig abzulegen. Geübt wurde natürlich nicht mit der notwendigen Schutzkleidung, um diese für echte Fälle zur Verfügung zu haben. Es wurden stattdessen handelsübliche Maleranzüge verwendet, die für Übungszwecke gut geeignet sind. Beide zurzeit besetzte Feuerwehrstandorte (Feuerwehrgerätehaus und Bauhof) führen diese Übung durch. Bitte denken Sie daran zu Hause zu bleiben, wir sind immer für Sie da. Ihre Feuerwehr Schwalbach

Feuerwehr Schwalbach bittet alle Bürger zu Hause zu bleiben

Aufgrund der aktuellen Corona Lage hat die Feuerwehr Schwalbach ihr Maßnahmen verschärft, um auch weiterhin den Brandschutz sicherstellen zu können. So wurde die Feuerwehr Schwalbach innerhalb der letzten Tage auf zwei Mannschaften aufgeteilt und ein zweiter Interimsstandort in Betrieb genommen. Somit soll gewährleistet werden, dass sich die beiden Gruppen separieren können und sich somit nicht gegenseitig anstecken können, sollte es einmal zu einem Verdachtsfall im Einsatzgeschehen kommen. Des Weiteren wurden alle Mitglieder der Feuerwehr, welche momentan ihren Dienst auf einem der beiden Standorte versehen, schon weit vor den geforderten Maßnahmen angewiesen, den Kontakt zu anderen Personen zu meiden. So kann die Feuerwehr Schwalbach gewährleisten, den Einsatzdienst auch unter den momentan herrschenden Zuständen, über einen längeren Zeitraum gewährleisten. Wir möchten Sie, die Schwalbacher Bürger, auf diesem Weg eindringlich bitten, im Einsatzfall den nötigen Abstand zu den Einsatzkräften einzuhalten. Wir werden auch weiterhin versuchen, Ihnen schnellstmöglich zu helfen. Viele Grüße Ihre Feuerwehr Schwalbach Wir sind für Sie da Bleiben Sie zu Hause

Feuerwehr wappnet sich weiter gegen Corona

Die Feuerwehr Schwalbach trifft weitere Maßnahmen gegen den Corona Virus. Im Feuerwehrhaus gibt es keine Duschmöglichkeiten für die Kameraden im Einsatzdienst. Deshalb wurden unter anderem provisorische Duschen in der Fahrzeughalle aufgebaut um eventuelle Kontaminationen zu verhindern. Dazu gibt es jetzt einen Beriech um die genutzte Kleidung abzulegen, einen Bereich um sich zu Duschen und eine Bereich um sich mit neuer Kleidung zu versehen. Die benutzte Kleidung wird anschließend gewaschen. Innerhalb kürzester Zeit konnte diese provisorische und effektive Lösung geschaffen werden. Dies ist nur ein Teil der komplexen Lösung, um auf die bevorstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem Coronavirus gerüstet zu sein und die Einsatzfähigkeit der Schwalbacher Feuerwehr jederzeit aufrechtzuerhalten.

Feuerwehr bereitet sich auf Corona Maßnahmen vor

Das Corona Virus geht nicht an der Feuerwehr Schwalbach vorbei. Nach dem Motto „außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“ wurden bisher folgende Maßnahmen eingeleitet: Erstellen eines stufenartigen Maßnahmenkatalog dieser sieht folgende Maßnahmen vor: 1. Prüfen und Vorbereiten Feuerwehr • Prüfen und Abstimmen der Krisenpläne • Prüfen / Aktualisierung der zusätzlichen Schutzausrüstung • Prüfen / Aktualisieren der zusätzlichen Maßnahme • Prüfen möglicher Duschmöglichkeit im FW-Haus • Prüfen möglicher Übernachtungsmöglichkeit im FW-Haus 2. Vorbereitung durch Einstellung des regulären Dienstbetriebes der Feuerwehr d.h.: • keine Übungen an Donnerstagen und Sonntagen • keine Veranstaltungen besuchen bei denen eine Gefährdung unserer Einsatzkräfte gegeben ist • Aufbau des Lage-/Führungsstabes (Hardware) • ggf. Besetzung Lage-/Führungsstab (Anzahl Kräfte Lageabhängig), kann ggf. noch ehrenamtlich erfolgen, regelmäßiger Austausch mit Verwaltungsstab • Prüfen welche Einsatzkräfte verfügbar wären für eine häusliche Quarantäne (Vorbereitung zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit) • Vorbereiten FW-Haus (Versorgungsmöglichkeit, Schlafmöglichkeit, Duschen) also konkrete Maßnahmen umsetzen • Abstimmen ob Mitarbeiter des Bauhofes und der Ortspolizei hier eingespannt werden könne 3. Sicherstellen der Einsatzfähigkeit verfügbarer Kräfte in folgender Stärke: • Besetzung des Lage-/Führungsstabes (2-3 Kräfte) • Bereitschaft Staffellöschfahrzeug (6 Kräfte) • Bereitschaft Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (6 Kräfte und mehr) • Bereitschaft Drehleiter (2 Kräfte) • Bereitschaft Innerer Dienst (2 Kräfte) • Aktivierung der dauerhaften Versorgung am FW-Haus (Essen, Trinken, Duschen) • Aufteilung der Einsatzkräfte an zwei unabhängige Standorte (Ziel: Verhinderung Ausbreitung einer Ansteckung auf die gesamte Mannschaft) 4. Eskalationsstufe bei starker Ausbreitung mit Beeinträchtigung der Gefahrenabwehr • Besetzung Lage-/Führungsstab auf bis zu 6 Mitarbeitern (ggf. Teilung und örtliche Trennung Bsp. FW-Haus und Rat-Haus) • Besetzung der Wache im Sichtsystem mit nach Möglichkeit unter 3. genannten Kräften. • Schaffen von Redundanzen Aktuelle Maßnahmen: Seit Mittwoch den 11.03.2020 konstituiert sich der Lage-/und Führungsstab der Feuerwehr, bestehend aktuell aus Stadtbrandinspektor Marco Richter und Stellv. Stadtbrandinspektor Sascha Klomann. Hier wurden die oben genannten Maßnahmen bis zur Stufe 3 eingeleitet und mit dem Verwaltungsstab der Stadt Schwalbach abgestimmt. Aktuell kommen auch bei der Feuerwehr im Umfeld von Kollegen Personen mit dem Corona Virus in Kontakt. Dies sind aktuell unbestätigte Infektionsfälle aus dem beruflichen-, Fortbildungs- und privaten Umfeld. Hinzukommt das Fehlen von Einsatzkräften die bei Berufs- und Werkfeuerwehr, im medizinischem Bereich tätig sind oder der Risikogruppe (über 60 Jahre,) angehöhren sowie erkrankt sind und damit nicht für den Einsatzdienst zur Verfügung stehen. Daraus ergibt sich eine Reduzierung der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Somit ergeben sich aufgrund der Lagebeurteilung und in Abstimmung mit dem Verwaltungsstab der Stadt folgende Maßnahmen: Seit Sonntag den 15.03.2020 befinden sich 40% der Einsatzkräfte im häuslichen Umfeld, so dass hier eine Ansteckungsgefahr durch andere Personen so gering wie möglich ist. Damit kann die Einsatzfähigkeit auf dem erforderlichen Maß gehalten werden. Diese Einsatzkräfte wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die beiden Gruppen werden untereinander soweit möglich einem Kontaktverbot nachgehen. Ab Montag den 16.03.2020 wurden auf dem Bauhof der Stadt Schwalbach folgende Fahrzeuge temporär stationiert: Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und Gerätewagen werden von hier aus mit ca. 12 Einsatzkräfte die Fahrzeuge besetzten und zu Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Weiter werden folgende ergänzende Maßnahmen ab Montag ergriffen: • Vorbereiten des Bauhofes zur Herstellung eines temporären Standortes. Hier ist die beste Infrastruktur bereits vorhanden. • Feuerwehrgerätehaus mit Duschen nachrüsten, aktuell sind keine vorhanden , diese sind jedoch zwingend im Rahmen der aktuellen Gefahrenlage dringend notwendig. • Aufstockung von zusätzlicher Schutzausrüstung • Verpflegungsmöglichkeit vorbereiten Die bisher und geplanten Maßnahmen sollen die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr über einen längeren Zeitrahmen hochhalten. Wie lange die aktuelle Situation bestehen beleibt ist nicht abschätzbar. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Lage bis nach den Osterferien angespannt bleibt.

St. Martinsumzüge in Schwalbach

Seit vielen Jahren bereits ist es eine liebgewordene Tradition, dass die Schwalbacher Feuerwehr am 11.11. und den Tagen darum die St. Martins Umzüge der Schwalbacher Kindergärten begleitet, den Laternenumzug gegen den fließenden Verkehr sichert und den Kindern ein Martinsfeuer bereitet. So fanden auch im Jahr 2019 wieder einige Martinsumzüge statt und wir hoffen, dass wir den Kindern, Eltern und den Erzieherinnen durch unser Mitwirken einen schönen Abend bereitet haben und bedanken uns bei allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis.

Bestandene Lehrgänge

Wir gratulieren Niklas und Nicolas zu ihren bestandenen Sprechfunklehrgängen und bedanken uns bei euch und euren Angehörigen, dass ihr euch in eurer Freizeit für die Feuerwehr fortbildet. Wir hören uns bald am Funk!

Brandsicherheitsdienst beim Kindertheater

Auch das gehört zum Feuerwerhrdienst - der Brandsicheheitsdienst bei Veranstaltungen. Diesmal waren die Einsatzkräfte der Schwalbacher Feuerwehr beim Kindetheater, bei dem die Bremer Stadtmusikanten unter anderem mit Raucheffekten aufgeführt wurden, um notfalls schnell eingreifen zu können. Zum Glück ging alles reibungslos von statten, sodass über Hundert Kinder der umliegenden Grundschulen, die Theatercrew und die Feuerwehrleute einen schönen Vormittag hatten.

Happy Halloween

Dass man mit Äxten und Kettensägen nicht nur Zombies und Untote bekämpfen kann, bewiesen die Mitglieder der Einsatzabteilung am diesjährigen Halloweenabend. So übten diese den Umgang mit den Geräten im ureigentlichen Sinne und fällten unter Aufsicht des Umweltbeauftragen einige Bäume, die den heißen Sommer nicht überlebt hatten. Die Feuerwehr Schwalbach wünscht an dieser Stelle ein fröhliches Halloween und einen guten Start in die kalte Jahreszeit.

Tag der offenen Tür 2019

Am Sonntag den 26.05.2019 wurde der Tag der offene Tür der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Schwalbach und der Umgebung ausgerichtet. Dieses Mal konnten von 10:00 bis 16:00 vor dem Feuerwehrhaus noch mehr Besucher begrüßt werden als 2017. ÂÂÂ Es gab viel zu sehen, anzufassen und zu bestaunen. Unter anderem waren alle Feuerwehrfahrzeuge, inklusive der historischen Fahrzeuge, in ihren Funktionen zu sehen. An einem Feuerlöschtrainer konnte man praxisnah den richtigen Umgang mit Feuerlöschern üben sowie mehrmals am Tag an Führungen durch das Gerätehaus mit Besuch der Atemschutzwerkstatt, der Funkwerkstatt und der Schlauchwäsche teilnehmen.

Faschingsumzug 2019

Wie jedes Jahr sicherte die Feuerwehr Schwalbach den Faschingsumzug ab und war neben Möbel Sachs einer der Standorte, an dem die Schwalbacherinnen und Schwalbacher ihren Zug zujubeln konnten.

Feuerwehr Schwalbach in neuer Einsatzkleidung

Die Feuerwehr Schwalbach hat seit kurzem neue Feuerwehrschutzkleidung. Da die seit Jahren genutzte Schutzkleidung lange Zeit im Einsatz war und somit ihre Nutzungsdauer erreicht hatte, schaffte die Freiwillige Feuerwehr Schwalbach neue moderne Schutzkleidung an. Die Entwicklung auf diesem Gebiet schreitet auch hier voran, und so ist die neue Bekleidung leichter und doch sicherer im Einsatz. Sie entspricht nun den gestiegenen Anforderungen, die moderne Feuerwehrschutzkleidung zu leisten im Stande ist. Unter anderem besteht sie nun aus mehr Lagen, die durch Luftkammern im Inneren einen besseren Schutz gegenüber Wärme von außen bei gleichzeitiger guter Regulierung der Körperwärme bietet. Und schick anzusehen ist sie auch noch.

Flash Over Training im Heißausbildungscontainer

Am Samstag den 20.Oktober war es wieder einmal so weit. In enger Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Schwalbach und der Feuerwehr Eschborn hatten ca. 30 Atemschutzgeräteträger beider Feuerwehren die Möglichkeit im Rahmen der Heißausbildung eine Übung zu absolvieren. Die Firma FeuerCon aus Niedersachsen hatte sich mit ihren imposanten Trucks auf dem Parkplatz neben dem Schwimmbad Eschborn aufgebaut. Nach einer ersten Einweisung durch die Trainer wurden die persönliche Schutzausrüstung und der Atemschutz angelegt. Die Container wurden mit Holzpaletten und alten Möbeln bestückt und in Brand gesteckt. In Gruppen ging es dann in den Brandraum, der durch das Feuer nun gut durchgeheizt wurde. Hier erfuhren und sahen die Teilnehmer einiges über das Erkennen und Verhalten von kaltem und heißem Rauch. Die Ausbilder simulierten praxisnah eine unvollständige Verbrennung im Brandraum und sehr anschaulich erkannte man die Überdruck- und Unterdruckzonen eines solchen Feuers durch das Rauchverhalten. Durch das Öffnen und Schließen verschiedener Türen wurden mehrere Flash Over erzeugt und so ein überzeugender Eindruck an die im Container sitzenden Teilnehmer vermittelt. Selbst von außen war das Schauspiel noch recht beeindruckend, was einige Passanten die sich auf dem Parkplatz befanden, schilderten. Innen führten die Ausbilder dann noch verschiedenen Löschtechniken wie Rauchgaskühlung oder die Verhinderung eines Flash Over vor. Zum Abschluss übten die Gruppen das korrekte Ablegen der kontaminierten Schutzausrüstung und deren Abtransport. Alle Teilnehmer fanden diese Übung als eine Bereicherung in ihrem Ausbildungszyklus und werden die Erfahrungen sicher für eine der nächsten Einsätze gut nutzen können.

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